Peter, Paul - das Funkerspiel

Informationen zu diesem Kindergeburtstagsspiel:

Spieleranzahl: 8 bis 25 Personen.
Spieldauer: ca. 15 Minuten (pro Spielrunde)
Altersempfehlung: 6 bis 19 Jahre
Spielort: Das Spiel kann im Stuhlkreis, am Tisch oder auf dem Boden gespielt werden.

Peter, Paul oder auch das Funkerspiel sind Konzentrationsspiele für den Stuhlkreis. Wer möchte, kann es natürlich auch als Trinkspiel spielen. Die Spieler sitzen bei Peter, Paul im Kreis und klopfen gemeinsam folgenden Rhytmus:
1. Handflächen klatschen auf Oberschenkel
2. Hände klatschen zusammen
3. Linker Daume über linke Schulte
4. Rechter Daume über rechte Schulter.
Der erste Spieler heißt Peter, der zweite Spieler heißt Paul, alle weitere Spieler werden durchnummeriert. Wenn alle den gemeinsamen Rhytmus gefunden haben beginnt Peter mit dem Spiel. Der Spieler, der gerade dran ist muss bei 3. seinen eigenen Namen (Peter, Paul oder die Zahl) nennen und bei 4. einen anderen Spieler mit dessen Name aufrufen. Dieser ist sofort an der Reihe und muss im nächsten Takt entsprechend seinen und einen anderen Namen sagen. Es werden so lange Namen aufgerufen, bis ein Spieler seinen Einsatz verpasst. Dieser (muss einen Trinken) und tauscht mit Peter den Namen. Er beginnt die nächste Runde. Falls es zu einfach wird - einfach das Tempo steigern.

Bei der Variante Funkerspiel wird mit den echten Namen gespielt. Der Spieler, der gerade an der Reihe ist, ist der Funker und ruft einen anderen Funker. Dazu legt er beide Hände mit dem Daumen an Kopf, so dass die Handinnenfläche für alle sichtbar sind und wackelt mit den Antennen (Fingern). Als Erschwernis gilt, dass seine Nachbarn ebenfalls aufpassen müssen und ebenfalls eine Hand (die dem Funker zugewandte) an den Kopf halten und die Geste mitmachen müssen. Anstatt zu Klatschen muss der aktive Funker schnell das Funksignal weitergeben:
"Funker (eigener Name) ruft Funker (neuer Name)"
Wer seinen Einsatz als Funker oder Nachbar verpasst, der scheidet aus, bleibt auf seinem Platz sitzen und verschränkt die Arme. Er wird bei der Bestimmung des Nachbarns ausgelassen.

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Kommentare

Das spiel ist auch als "chef-vize" bekannt. Dann wirs statt perter und Paul eben chef und vize gesagt. Wir spielen es immer so das der letzte(also derjenige links neben dem chef) keine nummer hat sondern der depp ist. derjenige der eienen fehler macht wird dann zum depp, bleibt aber an seinem platz sitzen. Das heißt die nummern andern sich! der rechts vom depp hat nun die Nummer die der depp davor hatte.